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Der E-Commerce, der Ende des vergangenen Jahrhunderts schwerpunktmäßig mit Büchern und Musikträgern begann, hat sich auf alle Bereiche des Bedarfs ausgedehnt. Nahezu die Hälfte der Menschen in der Bundesrepublik erledigen einen Teil ihrer Einkäufe online; bei den Internetnutzern ist es eher die Ausnahme, völlig auf Online-Einkäufe zu verzichten. Dabei ist es nicht relevant, welcher Gesellschafts-, Bildungs- oder Einkommensschicht die Online-Konsumenten angehören. Sie haben die Vorteile erkannt und nutzen diese für sich. Für die Online-Einkäufer/innen ergeben sich Vorteile, die nachweislich einen positiven Einfluss auf ihr Alltagsleben haben. So ist es für einen Teil die Bequemlichkeit in angenehmen Sinn, die sie abends oder morgens noch oder schon im Pyjama oder Jogginganzug an den PC einlädt, um in Ruhe und Gemütlichkeit ersehnte Schnäppchen ausfindig zu machen. Niemand drängelt oder ist unhöflich - der Kunde/ die Kundin am PC ist König/Königin. Der Markt, der sich hier anbietet mit 24 Stunden täglich bei sieben Tagen in der Woche Öffnungszeit, erwartet weder Höflichkeitsfloskeln noch Entscheidungsfreude. Die Käufer wissen, sie können sämtliche bestellte und unbenutzte Ware binnen zwei Wochen umtauschen. Niemand - außer den Kurierfahrern/fahrerinnen vielleicht - nimmt den Kunden übel, dass sie ihr Hundefutter nicht tragen wollen bei gleichzeitig günstigen Preisen. Sperrige Gartengeräte, schwere Pfannen, unhandliche Lampen - nie war einkaufen so leicht wie im scheinbar grenzenlosen Online-Markt. Mit einigen Klicks auf verschiedene Händlerportale kann der heimische Essbereich vollkommen neu in Szene gesetzt werden, gleichgültig, ob praktischerweise mit Wachstuch oder einem Tischtuch aus Baumwolle oder Leinen. Passende Servietten und Teelichthalter finden sich ebenso wie erlesenste Zutaten für ein kommendes Menü. Und wer weiß, vielleicht lassen sich auch liebe Gäste per Klick ins Haus holen? |