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Diesen Begriff hat natürlich bestimmt schon jeder gehört. Doch was eigentlich sind Pastelltöne genau? Pastelltöne sind äußerst matt und samtig in ihrer Konsistenz. Pastelltöne werden vorzugsweise aus einer Farbpaste gewonnen, die in einen Stift gepresst wird. Doch wurden werden sie auch von klassischen und modernen Malern, wie zum Beispiel Auguste Renoir bei seinem „Mädchenkopf“ oder Rosalba Carriara als reine Farbpaste verwendet. Auch Manet und Picasso arbeiteten gerne mit Pastelltönen. Bei der Malerei mit Pastell werden Pigmente mit den Fingern oder speziellen Pinseln, die sich Torchons nennen, verwendet. Mit ihnen wird die Farbe verwischt. Pastellmalerei lässt die Grenzen zwischen Malerei und dem Zeichen verwischen. So mischen sich hierbei oft die Techniken, auch mit Acrylfarben oder Tempera wird gearbeitet. Die Haftung von staubfeinen Pastellfarben verbessert sich enorm mit einem rauen Untergrund. So sind hier handgeschöpfte Papiere, rauer Karton oder Papiere mit einer Oberfläche aus Velours angesagt. Nach dem Auftrag und dem Verwischen mit den Fingern, einem Spachtel oder dem speziellen Pinsel, wobei sehr feine Farbübergänge entstehen, ist es immer angebracht, die bemalte Oberfläche mit einem Fixativ haltbar zu machen, zu konservieren. Es ist jedoch so, dass Pastellbilder immer sehr berührungsempfindlich bleiben deswegen die Farbschichten oft mit Glas versehen werden.
Dies ist bei Tischdecken, die man sehr einfach und wirkungsvoll bemalen kann, naturgemäß nicht möglich. Doch auch hier gibt es eine Lösung. Nämlich das Wachstuch. Die immer etwas feineren, zarteren, etwas helleren Töne der Pastellfarben lassen sich mit Wachs sehr gut konservieren. In der Regel malt man also mit Pastellkreide. Um aus dieser pigmentösen Pastellfarbe (die man übrigens sehr gut mischen kann) nun Buntstifte herzustellen, wird die Kreide mit verschiedenen Bindemitteln wie Harz, Kaolin oder gummiartigen Lösungen vermischt. Der Begriff Pastell leitet sich übrigens von dem italienischen Wort „Pasta“ ab, das wir von den Nudeln kennen und eigentlich einfach „Teig“ heißt. Die Oberfläche von Pastellmalereien, die es etwa seit dem fünfzehnten Jahrhundert gibt, entspricht ein wenig dem von Teig, der ja in der Regel auch sehr blass ist, - teigig eben. |